Ispica

Ein Landstreifen aus dem achtzehnten Jahrhundert mit Blick auf das Mittelmeer

Ispica ist eine hübsche Stadt am östlichen Rand der Provinz Ragusa, die an die Provinz Siracusa grenzt. Der lange Zeit als Spaccaforno bekannte Ort wurde 1935 auf Veranlassung des örtlichen Podestà in Ispica umbenannt.

Ispica liegt auf einem Hügel über der Meerenge von Sizilien und wird im Osten vom südlichen Abschnitt der Cava d’Ispica begrenzt, einem langen Flusstal, das die Hyblean-Hochebene von Modica bis Ispica auf einer Länge von über 13 Kilometern durchquert. Der lange Steinbruch beherbergt die Überreste prähistorischer Siedlungen, christliche Katakomben, in Fels gehauene Behausungen und eine außergewöhnliche Artenvielfalt.

Auch das antike Ispica befand sich bis 1693 in der Cava d’Ispica, als die Stadt nach einem verheerenden Erdbeben auf dem nahe gelegenen Hügel Calandra wieder aufgebaut wurde. Noch heute sind die Überreste der antiken Siedlung vom Zentrum von Ispica aus zu sehen.

Der Wiederaufbau nach dem Erdbeben wird uns eine Stadt mit regelmäßigem Stadtgrundriss zurückgeben, mit breiten Straßen und Plätzen, die wunderbare spätbarocke Denkmäler beherbergen, wie die Kirchen Santa Maria Maggiore und Annunziata, und großartige Jugendstilgebäude, von denen eines der prächtige Palazzo Bruno di Belmonte ist.

Ispica wurde von zahlreichen Regisseuren als Filmkulisse ausgewählt. Scheidung auf italienische Art” mit Marcello Mastroianni und Stefania Sandrelli in den Hauptrollen, mehrere Episoden der Serie “Il commissario Montalbano”, die historischen Filme nach den Romanen von Andrea Camilleri (“La mossa del cavallo”, “La stagione della caccia” und “La concessione del telefono”) und viele andere Filme und Fernsehserien wurden in der Stadt gedreht. Die zahlreichen Produktionen, die sich für die Stadt entschieden haben, zeugen von der Schönheit Ispicas und haben dazu beigetragen, sie zu einem beliebten Touristenziel im Südosten Siziliens zu machen.

Zu besuchende Orte

Piazza dell' Unità d'Italia und St. Bartholomäus-Kirche

Kirche und Loggia von Santa Maria Maggiore

Die Kirche Santa Maria und die Loggia sind die interessantesten Bauwerke in Ispica. Der Platz vor der Kirche ist von einer eleganten Loggia aus dem 18. Jahrhundert umgeben, die die Fassade der Kirche umschließt. Der Sakralbau zeigt spätbarocke und klassizistische Architekturelemente, die zu einem außergewöhnlichen Bauwerk verschmolzen sind. Das Innere der Kirche beherbergt einen der wichtigsten Gemäldezyklen des gesamten Hyblean-Gebietes von dem großen Maler Olivio Sozzi, dessen Mumie in der Basilika aufbewahrt wird.

Piazza dell’ Unità d’Italia und St. Bartholomäus-Kirche
Die Piazza dell’ Unità d’Italia ist der größte Platz der Stadt. Die beiden wichtigsten Gebäude gegenüber sind der Palazzo Bruno, ein bedeutendes Beispiel der Jugendstilarchitektur, und die Kirche San Bartolomeo, die sich über eine hohe Treppe erhebt. Die elegante Kirche weist spätbarocke und neoklassizistische Elemente auf, die von verschiedenen Bauphasen zeugen

Piazza dell' Unità d'Italia und St. Bartholomäus-Kirche
Kirche der Santissima Annunziata

Kirche der Santissima Annunziata

Ein tiefer und malerischer Platz kündigt die Kirche der Annunziata an. Die schöne Fassade wurde im 19. Jahrhundert wiederaufgebaut und wird von einem großen Fenster abgeschlossen, das den Blick auf den blauen Himmel freigibt. Der Glockenturm ist in der gleichen Farbe gehalten, die Majolikafliesen haben die Farbe des Himmels. Das Innere ist ein Triumph der Stuckarbeiten des Künstlers Giuseppe Gianforma.

Bruno di Belmonte Palast

Der Palast der Familie Bruno di Belmonte ist das wichtigste Jugendstilgebäude in der Gegend. Das Bauwerk, mächtig wie eine mittelalterliche Burg, wird dank der architektonischen Erkenntnisse von Ernesto Basile durch Dekorationen und Friese im Jugendstil aufgelockert. Der Eckturm, die schmiedeeisernen Gitter und die bunten Majolikafliesen an der Fassade sind die interessantesten Elemente. Der Palast wurde 1975 an die Gemeinde abgetreten und ist heute der Sitz des Rathauses von Ispica.

Kirche des Heiligen Abtes Antonius

Die Kirche St. Antonius ist eine kleine einschiffige Kirche. Im Inneren befinden sich ein bedeutendes hölzernes Kruzifix, ein Weihwasserbecken und ein Taufbecken, die aus der Zeit vor dem Erdbeben stammen.

Kloster Santa Maria del Gesù

Der monumentale Jesus-Komplex überblickt die Küste und bietet ein außergewöhnliches Panorama über die Landschaft und das Meer. Die Kirche und das Kloster, die auf dem Felsen gebaut wurden, entsprechen einer sehr einfachen Architektur.

Cava d’Ispica und Forza Park

Der Parco della Forza befindet sich im südlichen Teil von Cava d’Ispica. Im archäologischen Park sind noch die Überreste der antiken Stadt Ispica zu finden, die bei dem Erdbeben von 1693 zerstört wurde. Rundherum gibt es zahlreiche Höhlenwohnungen und Höhlen, die heute als Lagerhäuser genutzt werden. Zu den wichtigsten Überresten gehören die Kirche Santa Maria della Cava und die Höhle der Gerberei. In den Höhlen des Parks wird jedes Jahr ein interessantes Krippenspiel aufgeführt.

Cava D'Ispica
Touristisches Empfangszentrum
Wo man schläft
Wo man essen kann

Meer und Natur in Ispica: Strände und Ausflüge

An der Küste befinden sich die Seebäder Santa Maria del Focallo, Marina di Marza und Ciriga. Am langen Strand von Santa Maria del Focallo, der von Touristen und Einheimischen gleichermaßen stark frequentiert wird, weht die Blaue Flagge. Die nahe gelegene Bucht von Punta Ciriga ist dank ihrer schönen Buchten und kleinen Felsen zweifellos einer der schönsten Abschnitte der Küste von Ragusa.

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